Das Ferne liegt so nah

 

27.9.2014 | PASSAU
Heiliggeistkirche

28.9.2014 | FINSTERAU
Freilichtmuseum

 

Nach der Devise „Das Ferne liegt so nah“ stellte Harmonia Unitatis ein facettenreiches Kaleidoskop von Orchesterwerken vor, die alle auf ihre Weise von mehr oder weniger fernen Kulturen inspiriert wurden. Gemeinsam mit dem Passauer Perkussionisten Gerald Braumandl erkundete das Ensemble vertraute und fremde Klänge. Dass der Komponist Hidayat Inayat-Khan, der die harmonischen Strukturen westlicher Musik mit indischen Melodieskalen verbindet, bei beiden Konzerten anwesend war, war eine besondere Ehre und Freude.

 

Schlagwerk: Gerald Braumandl
Leitung: Björn Pampuch
Konzept: Elisabeth Merklein

 

Hidayat Inayat-Khan in Finsterau  (Foto: Martin Ortmeier)

 

 

Presse


 

Der anwesende greise Komponist [Hidayat Inayat-Khan] bedankte sich gerührt bei den Musikern, die das besondere Kolorit seiner Musik ausgezeichnet zum Klingen gebracht hatten. An den Beginn setzte das Ensemble die Sonata Nr. 2, g-Moll aus dem „Armonico Tributo“ des weltläufigen Passauer Hofkomponisten Georg Muffat und zeigte, dass es auch Barockes auf den Punkt bringt. Ebenso aber auch in den romantischen Sphären eines Robert Schumann – „Bilder aus Osten“ – schweben kann.

(Hermann Schmidt, Passauer Neue Presse vom 29. September 2014)

 

 

Programm


GEORG MUFFAT (1653–1704)
Armonico Tributo: Sonata Nr. 2 g-Moll

Grave – Allegro – Grave – Forte e allegro – Grave – Aria – Grave – Sarabanda – Grave – Borea

 

HIDAYAT INAYAT-KHAN (1917–2016)
Concerto op. 48 für Streichorchester

3. Satz: Une ancienne légende
4. Satz: Cinq danses orientales

 

ROBERT SCHUMANN (1810–1856)
Bilder aus Osten op. 66

4. Satz: Nicht schnell

 

PHILIPP ORTMEIER (* 1978)
Avatara ort57 für Streicher und Schlagwerk (Uraufführung)

 

PHILIP GLASS (* 1937)
Streichquartett Nr. 2 Company

I – II – III – IV

 

 

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